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W2- / W3-Professur für Smart Imaging und Data Profiling


Die Medizinische Fakultät besetzt im Institut für Radiologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine W2- / W3-Professur für Smart Imaging und Data Profiling (Tenure Track; Open Rank) mit folgenden Möglichkeiten: W2-Professur mit Tenure Track auf W3 oder W3-Professur auf Lebenszeit. Die W2-Professur mit Tenure Track auf W3 wird im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren besetzt. Die FAU bietet eine längerfristige Perspektive durch eine anschließende Professur auf Lebenszeit der Besoldungsgruppe W3, sofern die Anforderungen einer Tenure-Evaluation erfüllt werden. Die Berufung auf eine W2-Professur mit Tenure Track auf W3 oder auf eine W3-Professur richtet sich nach der Qualifikation der Bewerberin bzw. des Bewerbers (m/w/d).

Die Professur wird im Rahmen der Hightech Agenda Bayern – Verbundprojekt d.DiM: Digital Disease Management – besetzt. Die Bereitschaft, sich innerhalb Bayerns mit den weiteren Standorten des KI-Knotens Gesundheit auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten/Forschungsprojekte zu initiieren, wird vorausgesetzt. Eine Zweitmitgliedschaft in der Technischen Fakultät ist angestrebt.

Aufgaben

Gesucht wird eine auf dem Gebiet KI-basierter MR-Imaging-Ansätze international ausgewiesene Persönlichkeit (klinisch radiologisch oder computerbasierter Bildgebungsforschung in Verbindung mit klinischer Erfahrung) mit wissenschaftlichen Schwerpunkten in einem oder mehreren der folgenden Themenfelder:

  • Methodenentwicklung zur modalitätennahen KI-basierten Optimierung von Scan-Prozessen und Untersuchungsabläufen
  • Intelligente Algorithmen zur Datenextraktion und -analyse im Scan-Kontext
  • Personalisierte klinische Entscheidungsunterstützung

Die Professur soll zudem mit ihrem Forschungprofil an die Forschungsschwerpunkte der Fakultät anknüpfen. Erwartet werden eine aktive Mitarbeit in den entsprechenden Forschungsverbünden (Sonderforschungsbereiche, DFG-Forschungsgruppen, Graduiertenkollegs, Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Deutsches Zentrum für Immuntherapie, NCT WERA) und Schwerpunkprogrammen an den Fakultäten und am Uniklinikum.

Die Lehre wird überwiegend in deutscher Sprache in den Studiengängen Medizin und Zahnmedizin gehalten. Ein Einsatz für Aufgaben in der Krankenversorgung ist anteilig ebenfalls vorgesehen.

Qualifikationen

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • pädagogische Eignung
  • die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
  • darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen

Letztere werden durch Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen, die auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs oder im Rahmen einer W1-Professur erbracht sein können. Die fachärztliche Anerkennung für Radiologie ist von Vorteil.

Zusätzliche Anforderungen

Für die Einstellung auf eine W2-Professur mit Tenure Track auf W3 werden zusätzlich erwartet:

  • Vorliegen eines breiten Forschungsspektrums
  • internationale Sichtbarkeit
  • kontinuierliche internationale Publikationen
  • gute Erfahrung in der Lehre

Für eine Einstellung auf eine W3-Lebenszeitprofessur werden zusätzlich erwartet:

  • Vorliegen eines breiten Forschungsspektrums
  • hohe internationale Sichtbarkeit
  • kontinuierliche internationale Publikationen auf sehr hohem Niveau
  • vertiefte Erfahrung in der Lehre
  • Führungs- und Leitungskompetenzen

Die FAU besitzt das Berufungsrecht. Die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für eine Ernennung richten sich nach den Bestimmungen des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG) und des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes (BayHIG). Die Altersgrenze des Art. 60 Abs. 3 BayHIG ist zu beachten.

Die FAU erwartet:

  • die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung
  • das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln
  • eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden

Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird gewünscht.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Personen mit einer Schwerbehinderung und Personen, die diesen gleichgestellt sind, werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

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